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Warum kommen Menschen in unsere "Gemeinde mit Herz"? Um in einer wärmeren und überschaubaren Gemeinschaft zu leben? Um Jesu Aufruf zur Nachfolge einlösen zu können (es zumindest zu versuchen)? Um Gott mit anderen Menschen gemeinsam anbeten zu können? Um einen wirklichen Platz in einer Gemeinschaft zu haben und dort auch dienen zu können? Um das Evangelium nicht nur zu hören oder zu lesen, sondern gemeinsam zu leben? Um nicht von guten Predigten "unterhalten" oder belehrt zu werden, sondern um Gottes Auftrag in der Gemeinschaft erfüllen zu können? Um sich bei der Suche nach dem Glauben von anderen helfen zu lassen? Weil viele Christen erkennen, dass Kirche zukünftig ein Minoritätskirche sein wird, in der nur noch Mitglied ist, der tatsächlich (und aktiv) nach dieser Gemeinschaft und dem Glauben sucht? ... Jeder Mensch hat ein anderes Bedürfnis. Da unsere Gemeinde, mit weniger als 100 Gliedern und Freunden, persönlich und überschaubar ist, geht hier niemand mit seinem Bedürfnis und Anliegen unter.
Das Pastorenehepaar Irene und Hartmut Kraft betreuen die Gemeinde. Nehmen Sie gerne Kontakt auf:

Irene und Hartmut Kraft
Telefon (0571) 889 17 14
E-Mail: minden emk.de
Wen treffen Sie in unserer Gemeinde? Die Kirche lebt von der Vielfalt der Menschen in ihrer Gemeinschaft: Sie treffen bei uns Babys, Kinder, Jugendliche, junge Paare, Erwachsene jeden Alterns, Senioren, Arme, Reiche, Menschen aller Berufsgruppen und Bildungsniveaus, Musikalische, Unmusikalische, Bibelkundige, Bibelunkundige, Glückliche, Erfolglose, Erfolgreiche, Hilfsbedürftige und Traurige, Mutige, Mutlose... Was ist der Unterschied zum "normalen Bekanntenkreis"? Im privaten oder beruflichen Umkreis trifft man sich ja meist nur mit "seines Gleichen" und hat kaum Kontakt zu Menschen, die anders sind. Das möchten wir in unserer Gemeinschaft erweitern: Hier sollen sich die vielfältigsten Menschen begegnen, in Gemeinschaft leben, sich gegenseitig austauschen, helfen und voneinander lernen. Auf der Suche nach der "richtigen Gemeinde" sollte man vielleicht darauf achten, dass einem die Menschen dort nicht zu ähnlich sind (gleichaltrig, gleiche Freizeitinteressen, gleiche soziale Schicht usw.)?
Kirchenglieder: Wann gehört man dazu? Wir freuen uns über Besucher und Freunde. Sie brauchen kein Kirchenglied zu werden. Allerdings würden wir uns bei regelmäßigen Besuchern über einen Beitritt freuen. Wann ist man Kirchenglied? In die Gemeinde kann als Kirchenglied aufgenommen werden, wer getauft ist (als Kind oder Erwachsener) und vor der gottesdienstlichen Gemeinde ein persönliches Glaubensbekenntnis abgelegt hat. In der Gliederaufnahme wird das Geschehen der Taufe persönlich angenommen und der Glaube an Christus und die Bereitschaft zur Nachfolge ausgedrückt. Der Glaube wird festgemacht – und das ist die Bedeutung des lateinischen Wortes "Konfirmation" ("confirmare" = festmachen, befestigen). Eine Konfirmation findet in der Evangelisch-methodistischen Kirche also nicht statt, wenn ein Jugendlicher zwei Jahre Kirchlichen Unterricht besucht hat, sondern dann, wenn er oder sie den Glauben fest macht und sich in die Gemeinschaft der Kirche aufnehmen lässt. Bei dieser Aufnahme in die Kirchengliedschaft sind folgende Fragen vor der Gemeinde zu beantworten:
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Bekennst du dich zu Jesus Christus als deinem Herrn und Erlöser, und nimmst du das Heil an, das dir im Evangelium zugesagt ist?
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Willst du dem Bösen entsagen und allein auf die Gnade Gottes vertrauen?
Willst du Jesus Christus nachfolgen und dein Leben unter der Leitung des Heiligen Geistes verantwortlich gestalten?
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Erkennst du die Heilige Schrift Alten und Neuen Testaments als die uns von Gott gegebene Grundlage deines Glaubens und Lebens an?
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Willst du dich zur Evangelisch-methodistischen Kirche halten*? Willst du mit der Gemeinde regelmäßig zusammenkommen? Willst du dich deiner Berufung gemäß am Dienst der Gemeinde beteiligen durch deine Fürbitte, deine Mitarbeit und deine regelmäßigen Gaben/Spenden?
* Wir wissen aber auch, dass die Realität bei Freichristen heute eher so aussieht: Wer in eine andere Stadt zieht, schaut sich verschiedene Gemeinden an und schließt sich dann der Gemeinde an, die "am ehesten passt". Oft ist das dann nicht die "Kirche" (die Institution) , zu der man vorher gehörte.
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